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Landesrätin besucht Pflegeschule Tulln – 1.700 Schüler in NÖ

Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister hat die Gesundheits- und Krankenpflegeschule Tulln besucht und dabei die Bedeutung guter Ausbildung für die Zukunft der Pflege betont. Angesichts einer älter werdenden Gesellschaft brauche Niederösterreich mehr denn je gut ausgebildete Pflegekräfte.

Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister mit (v.l.) den Auszubildenden Paul Lippay und Amela Mehanovic sowie GuKPS-Direktorin Martina Ernegger. Foto: © NLK Burchhart

An elf Schulstandorten der NÖ Landesgesundheitsagentur werden derzeit mehr als 1.700 Schülerinnen und Schüler in Pflegeberufen ausgebildet. Das Angebot reicht von der einjährigen Pflegeassistenz über die zweijährige Pflegefachassistenz bis hin zu spezialisierten Weiterbildungen in Bereichen wie geriatrische Pflege, Onkologie oder Wundmanagement. Auch neue Berufsbilder wie die Operationstechnische Assistenz wurden etabliert. „Die Langzeitpflege ist ein zentraler Pfeiler unseres Sozial- und Gesundheitssystems. Sie sichert Lebensqualität, Würde und Selbstbestimmung älterer Menschen. Dafür braucht es bestens ausgebildete Fachkräfte mit hoher Professionalität und großem Einfühlungsvermögen“, sagte Teschl-Hofmeister beim Besuch in Tulln. Erfreulich für das Land: Rund die Hälfte der Absolventinnen und Absolventen bleibt nach der Ausbildung bei der NÖ Landesgesundheitsagentur. Besonders auffällig ist zudem, dass 60 bis 70 Prozent der Auszubildenden über den zweiten Bildungsweg in die Pflege einsteigen – viele davon gefördert durch das AMS-Pflegestipendium. Neben der Ausbildung investiert das Land auch in die Infrastruktur. Eine Ausbauoffensive im stationären Bereich mit einem Volumen von 300 Millionen Euro läuft bereits: 300 Plätze wurden geschaffen, weitere sind in Planung oder im Bau. Der Pflegebonus für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Pflege- und Betreuungseinrichtungen wird auch im kommenden Jahr ausbezahlt.