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Weinviertel erhält Zuschlag – 24 Millionen Euro für regionale Entwicklung

Das Weinviertel wird 2030 Bühne für eines der wichtigsten Kulturprojekte Niederösterreichs. Retz und der Bezirk Hollabrunn wurden als Austragungsort der NÖ Landesausstellung gewählt. Mit 24 Millionen Euro fließen erhebliche Mittel in die regionale Entwicklung.

Erwin Klissenbauer (GF NÖ Landesausstellung), Stefan Lang (Bürgermeister Retz), Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Richard Hogl (Abgeordneter zum NÖ Landtag) und Hermann Dikowitsch (Leiter Abteilung Kunst und Kultur Land NÖ). Foto: © NLK Pfeiffer

Die Entscheidung ist gefallen: Retz erhält den Zuschlag für die Niederösterreichische Landesausstellung 2030. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner kündigte das Projekt unter dem Motto „Vom Meeresgrund zum Rebenland. Weinviertel. Erlebnisviertel.“ an. Damit würdigt das Land die einzigartige Geschichte und Landschaft der Region – von den geologischen Wurzeln bis zur heutigen Wein- und Kulturlandschaft.
Im Mittelpunkt stehen die Böden als Fundament der Region: Sie prägen den Weinbau, die charakteristischen Kellergassen und das verzweigte Netz der Weinkeller. Retz selbst ist mit seinem historischen Hauptplatz, prächtigen Bürgerhäusern und der bekannten Windmühle bereits ein kulturelles Zentrum des nördlichen Weinviertels. Zentrale Ausstellungsorte werden das Althof-Areal und das ehemalige Bezirksgericht sein. Beide Gebäude erhalten eine umfassende Sanierung und Modernisierung mit Fokus auf Barrierefreiheit und touristische Aufwertung. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf rund 24 Millionen Euro. Retzer Bürgermeister Stefan Lang bezeichnet den Zuschlag als „Meilenstein“ für die Stadt und Region. Auch grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit dem nahen Znaim ist geplant, um das Weinviertel als Kultur- und Erlebnisraum zu stärken.