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Leobersdorfer Firma schützt Flüssigtransporte in aller Welt

Die Security & Electronic Technologies GmbH (Secu-Tech) aus Leobersdorf entwickelt seit mehr als 20 Jahren Sicherheitslösungen für flüssige Güter. Mit dem Projekt SECU MultiTank, das beim NÖ Innovationspreis 2026 vertreten war, sichert das Unternehmen das Be- und Entladen von Tankfahrzeugen ab. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner lobt den internationalen Erfolg des Betriebs.

WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Christian Stranzinger, Geschäftsführer der Security & Electronic Technologies GmbH, Alexandra Höfer, Direktor-Stv. WKNÖ, und Reinhard Karl, Raiffeisenvorstand NÖ-Wien. Foto: © NLK Burchhart

Ein falsch befüllter Tank ist in der industriellen Flüssiglogistik mehr als ein Ärgernis. Produktvermischungen, Überfüllungen oder unberechtigte Zugriffe können hohe Schäden und Sicherheitsrisiken verursachen. Hier setzt das System SECU MultiTank an: Es verbindet mehrere Sicherheitsfunktionen und überwacht kritische Abläufe beim Be- und Entladen. „Wenn beim Betanken eines Pkw der falsche Kraftstoff im Tank landet, ist das ärgerlich“, sagt Geschäftsführer Christian Stranzinger. „In der industriellen Flüssiglogistik können vergleichbare Fehler innerhalb kürzester Zeit fünf- oder sechsstellige Schäden verursachen.“ Rund 80 Prozent des Umsatzes erzielt das Unternehmen im Export, mehr als 500 Kunden weltweit setzen auf seine Technik, etwa in der Straßen- und Schiffslogistik, in Tanklagern und in der Energieversorgung. Mikl-Leitner betont: „Genau solche Unternehmen brauchen wir: innovative Betriebe, die aus Niederösterreich heraus neue Technologien entwickeln.“ WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker sieht darin einen Faktor für Wettbewerbsfähigkeit und sichere Arbeitsplätze. Als Nächstes arbeitet Secu-Tech an der modularen Plattform XPULSE, die bisher getrennte Sicherheitsfunktionen bündeln soll.