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Eine Redensart, die jeder kennt. Damit werden häufig Empörung und Frustration zum Ausdruck gebracht. Ein Herkunftswörterbuch sieht eine lange Geschichte. Schon in der Antike gab es den Donnerkeil, ein Attribut der Götter Jupiter und Zeus. Sie schleuderten in ihrem Zorn Blitze und Donner zur Erde, so die Mythologie. Auch in der Sprache der Bibel ist der Donner eng mit dem Zorn Gottes assoziiert.

Fakt ist, dass ein Gewitter der Natur eigentlich guttut. Damit Pflanzen Stickstoffmoleküle aufnehmen können, müssen sie durch Blitze in reaktive Verbindungen umgewandelt werden. Sie spielen auch bei der Bindung von Ozon in der Atmosphäre eine Rolle und schützen uns vor schädlicher UV-Strahlung.

Zum Donnerwetter. Früher sollen sie sogar noch häufiger gewesen sein. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass der Sommer von damals anders war. Ich erinnere mich an drei Wochen mit täglich 30°C (mehr muss nicht sein) und strahlend blauem Himmel. Von der Luftfeuchtigkeit, wie wir sie heute kennen, keine Spur. Trockenes, stabiles Sommerwetter – und das über Wochen.

Tja, zum Donnerwetter. Die Bilder der Zerstörung und die Tränen der Menschen, die über Nacht ihr ganzes Hab und Gut verlieren, frustrieren mich.

Möchte uns die Natur damit etwas sagen? Ist der Himmel vielleicht zornig? Ich freue mich auf Ihre Antworten:
fm.zagler@outlook.com.

Foto: © pixabay

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