Niederösterreichs Forscher öffnen hunderte Türen für Entdecker.
Ein Klick am Mikroskop, das leise Surren einer Drohne oder der staunende Blick in die Tiefen des Weltalls: In wenigen Tagen verwandelt sich Niederösterreich in ein riesiges Freiluftlabor der Innovation.
Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Wenn am Freitag, dem 24. April, die „Lange Nacht der Forschung“ ihre Tore öffnet, wird Wissenschaft an 34 Standorten im ganzen Land lebendig. Von 17 bis 23 Uhr verwandeln sich Hörsäle und Werkshallen in Abenteuerspielplätze für den Geist. In Asparn an der Zaya klopfen Archäologen vorsichtig den Staub von der Geschichte, während in Wiener Neustadt Satelliten für ihren Einsatz im Orbit getestet werden.
Es ist eine Einladung, die Welt mit anderen Augen zu sehen. In Krems proben angehende Mediziner das Nähen von Wunden, und in Tulln wird gezeigt, wie aus Abfall wertvolle High-Tech-Materialien entstehen. Wer schon immer wissen wollte, wie die Donau in Ybbs-Persenbeug Strom erzeugt oder wie die Science Busters in St. Pölten komplexe Formeln in Pointen verwandeln, findet hier Antworten.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Stellvertreter Stephan Pernkopf betonen die Bedeutung dieses Abends: Es geht darum, Schwellenängste abzubauen und den Forschergeist in der nächsten Generation zu wecken. Ob Chemie-Experimente in Baden oder Roboter-Programmierung in Melk – der Eintritt bleibt frei, damit die Reise in die Zukunft für jeden zugänglich ist. Es ist die Nacht, in der aus trockener Theorie greifbare Praxis wird und die klügsten Köpfe des Landes ihre Geheimnisse teilen.




















