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FH-Kompetenzzentrum entwickelt schonendere Bestrahlungsmethoden für Tumorpatienten

Das Kompetenzzentrum für Präklinische Bildgebung und Medizintechnik der FH Wiener Neustadt forscht an neuen Methoden zur Tumorerkennung und personalisierten Strahlentherapie. Eingebettet in den ecoplus Technopol Wiener Neustadt, setzt die Einrichtung dabei auf internationale Spitzeninfrastruktur wie ein Ultra-Hochfeld-Mikro-MRT. Ziel ist es, Krebspatientinnen und -patienten künftig schonender und gezielter behandeln zu können.

ecoplus Prokurist Bernhard Ebner, Markus Zeilinger, Leiter des Kompetenzzentrums für Präklinische Bildgebung und Medizintechnik der FH Wr. Neustadt, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Rainer Gotsbacher, ecoplus Technopolmanager Wiener Neustadt, und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki. Foto: © NLK Pfeiffer

Am Kompetenzzentrum für Präklinische Bildgebung und Medizintechnik der FH Wiener Neustadt wird an der Zukunft der Krebstherapie gearbeitet. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betont: „Die Forschung am Kompetenzzentrum fördert die Entwicklung onkologischer Behandlungsmethoden und eröffnet neue Möglichkeiten, um Patientinnen und Patienten künftig noch besser therapieren zu können.“ Im Fokus stehen Biomedizin, Strahlenbiologie und medizinische Strahlenphysik. Untersucht werden sowohl strukturelle Merkmale von Tumoren als auch deren biologische Eigenschaften. Im Forschungsprojekt PAIR setzen die Wissenschafter statt Röntgenstrahlen auf Protonen oder Kohlenstoff-Ionen, die ihre Energie gezielter im Tumor abgeben und gesundes Gewebe schonen. Zentrumsleiter Markus Zeilinger erklärt: „Mit dem Projekt PAIR erweitern wir das Wissen über die biologische Wirkung von Ionenstrahlen und schaffen die Grundlage für künftig noch schonendere Krebstherapien.“ Auch ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki lobt die Zusammenarbeit: Die FH Wiener Neustadt sei „ein starker Partner“ im Technopol-Netzwerk, das Impulse für moderne Medizin- und Materialtechnologien liefere.