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ÖBB starten Planung für Ausbau nach Herzogenburg

Die ÖBB planen ein zweites Gleis zwischen St. Pölten und Herzogenburg. Bis voraussichtlich 2036 soll der rund acht Kilometer lange Abschnitt der Tullnerfelder Bahn ausgebaut werden. Jetzt beginnen die Grundlagenerhebungen für das Umweltverträglichkeitsprüfungs-Verfahren.

Unter anderem soll die Haltestelle Traisenpark im Zuge des Projekts erneuert und barrierefrei gestaltet werden. Foto: © Josef Vorlaufer

Die Strecke stößt derzeit an ihre Kapazitätsgrenze. Das zweite Gleis soll das ändern. Gleichzeitig werden die Bahnhöfe Unterradlberg, Viehofen und St. Pölten Traisenpark barrierefrei umgebaut. Die Eisenbahnkreuzungen Weichselbaumstraße und Gorbachgasse fallen weg. Stattdessen entsteht eine Unterführung, dazu eine Querung für Fußgänger und Radfahrer. Nach dem Umbau fahren die Züge schneller: Statt 120 km/h sind dann 160 km/h möglich. St. Pöltens Bürgermeister Matthias Stadler begrüßt das Vorhaben. „Der von uns schon lange geforderte zweigleisige Ausbau bis nach Krems ist dringend notwendig“, sagt er. Er fordert aber, dass keine Haltestellen im Stadtgebiet wegfallen und der Ausbau vorgezogen wird. Parallel zum Bahnausbau entsteht ein Geh- und Radweg entlang der Strecke. „Durch die Lückenschlüsse wird es künftig möglich sein, schneller, direkter und vor allem sicherer von Unterradlberg bis ins Zentrum zu radeln“, erklärt Manuel Hammel von der städtischen Verkehrsplanung. Der Bau der Unterführungen soll 2028 beginnen, 2029 rollt dort der Verkehr. Der zweigleisige Ausbau selbst startet frühestens 2031.