Politik, Popkultur und der Fall des Eisernen Vorhangs – bis November erlebbar
Die Schallaburg lädt ab sofort zur Zeitreise: Mit „80er – Grenzen waren gestern.“ startete am Freitag eine Ausstellung, die ein widersprüchliches Jahrzehnt zwischen Aufbruch und Angst beleuchtet. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner eröffnete das neue Programm des niederösterreichischen Ausstellungszentrums persönlich.
Von 11. April bis 15. November 2026 zeigt die Schallaburg die 1980er-Jahre als vielschichtige Erfahrung – von großen politischen Ereignissen bis hin zu persönlichen Erinnerungen, von Popkultur bis zu ökologischen Krisen. Geschäftsführer Erwin Klissenbauer sprach von „einem Jahrzehnt der Widersprüche“: Neben Aufbruchsstimmung hätten Ereignisse wie Tschernobyl, die AIDS-Krise und der Kampf um die Hainburger Au das Jahrzehnt geprägt.
Kuratorin Martina Zerovnik habe es laut Klissenbauer geschafft, „die gesamte Breite dieser 80er Jahre zu zeigen“ – unter anderem dank über 150 privater Leihgeber, die der Ausstellung eine besondere Note verliehen. Landeshauptfrau Mikl-Leitner, selbst Kind einer Grenzregion, erinnerte an den Fall des Eisernen Vorhangs: „Die 80er Jahre haben uns allen gut getan, viel Kraft und Energie gegeben.“
Moderiert wurde die Eröffnungsfeier von Udo Huber. Auf der Bühne standen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, darunter Olympiasiegerin Elisabeth Max-Theurer und Schriftstellerin Zdenka Becker. Die Schallaburg ist dienstags bis freitags von 9 bis 17 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen bis 18 Uhr geöffnet, montags bleibt sie geschlossen.















