BOKU Wien und Bionorica starten Kooperation mit drei Stiftungsprofessuren
Am IFA Tulln wird ein neues Institut für Phytopharmazie gegründet. Die Universität für Bodenkultur Wien und das Pharmaunternehmen Bionorica SE haben dafür eine Forschungskooperation vereinbart – mit Rückendeckung des Landes Niederösterreich.
LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf gab gemeinsam mit BOKU-Rektorin Eva Schulev-Steindl, Bionorica-CEO Michael Popp und Tullns Bürgermeister Peter Eisenschenk den Startschuss für das neue Institut. Es soll drei Stiftungsprofessuren umfassen: Eine finanziert das Land Niederösterreich, die beiden anderen tragen BOKU und Bionorica. Die erste Professur wird laut Rektorin Schulev-Steindl bereits im Herbst ausgeschrieben.

Pernkopf betonte den wirtschaftlichen Nutzen: „Die Erkenntnisse modernster Wissenschaft werden mit uraltem Wissen verbunden.“ Das Institut solle Arbeitsplätze schaffen und Heilungschancen verbessern. Bionorica-Chef Popp verwies auf 40 Jahre Forschungsarbeit in Österreich: „Wir haben hier die beste Universität in Europa gefunden – das beste Umfeld für das, was wir vorhaben.“ Sein Ziel ist es, mit dem ersten Lehrstuhl für Pharmakognosie wissenschaftlich zu belegen, wie pflanzliche Arzneimittel wirken. Bürgermeister Eisenschenk sprach von einem großen Erfolg für Tulln: Das neue Institut stärke den Wirtschaftsstandort nachhaltig und schaffe hochwertige Arbeitsplätze.
















