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Mitglieder der Glaubensgemeinschaft von Jehovas Zeugen in Kamerun (links) und Rumänien (rechts) bereiten sich auf den Empfang von Delegierten aus aller Welt vor

Vom 19. bis 21. Juni 2026 finden in Douala (Kamerun) und Bukarest (Rumänien) die ersten internationalen Kongresse der diesjährigen Kongressserie „Ewiges Glück“ von Jehovas Zeugen statt. Für das Jahr 2026 sind insgesamt 19 internationale Kongresse* geplant. Das Programm wird in 36 Sprachen abgehalten, darunter 11 Gebärdensprachen. Tausende Delegierte aus aller Welt werden in den jeweiligen Gastgeberstädten nicht nur den Kongress besuchen, sondern auch mit Jehovas Zeugen vor Ort von Haus zu Haus gehen, um mit ihren Mitmenschen über die Hoffnung der Bibel zu sprechen und sie persönlich zum Kongress einzuladen. So können sich alle „gegenseitig Mut machen“, wie es der Apostel Paulus in seinem Brief an die Christen in Rom formuliert (Bibelbuch, Kapitel 1, Vers 12).

Douala (Kamerun)

oben links: Japoma-Stadion in Douala (Kamerun); rechts: Jehovas Zeugen bereiten das Stadion für den Kongress vor; unten links: Eine Familie bastelt kleine Geschenke für die Delegierten

Die Zentrale von Jehovas Zeugen in Kamerun richtet zum ersten Mal einen internationalen Kongress aus. Zu dem Kongress im Japoma-Stadion in Douala sind etwa 2000 Delegierte aus 17 Ländern eingeladen.

Mehr als 7800 Mitglieder der Glaubensgemeinschaft aus dem ganzen Land helfen bei Vorbereitungen und Ausflügen mit oder haben Unterkünfte für die Gäste zur Verfügung gestellt. Ein Ältester (die griechische Bezeichnung für einen reifen Mann mit Führungsaufgaben in der Gemeinde, Anm.) namens Caleb erzählt, wie seine Gemeinde auf die Nachricht reagiert hat, dass in ihrer Stadt ein internationaler Kongress stattfinden würde: „Nach der Bekanntmachung gab es im Königreichssaal (wie Jehovas Zeugen ihre Gotteshäuser nennen, Anm.) einen nicht enden wollenden Applaus. Alle waren begeistert und wollten mithelfen. Es war so schön zu sehen!“

Gilles Mba, ein Mitglied der Zentrale in Kamerun, sagt: „Es war sehr berührend zu sehen, wie viele sich zum Helfen gemeldet haben – ungeachtet ihres Alters oder ihrer Umstände.“ Die 13-jährige Jemimah zum Beispiel bastelt fleißig kleine Geschenke für die Kongressbesucher. Sie sagt: „Ich möchte alles dafür tun, dass sich meine Brüder und Schwestern willkommen fühlen!“

Bukarest (Rumänien)

links: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft von Jehovas Zeugen in landesüblicher Tracht bereiten traditionelles Essen vor; oben rechts: Kinder basteln Begrüßungsschilder für die internationalen Gäste; unten rechts: Chorprobe für einen schönen Abend mit den Delegierten

Vor dreißig Jahren, 1996, haben sich Jehovas Zeugen in Rumänien darauf gefreut, einen internationalen Kongress auszurichten. Er musste jedoch aufgrund von heftigem Widerstand abgesagt werden. Deshalb war die Freude besonders groß, als angekündigt wurde, dass 2026 ein internationaler Kongress in der Nationalarena in Bukarest stattfinden soll. Ioan Cicio, ein Mitglied der rumänischen Zentrale, sagt dazu: „Wir freuen uns sehr auf die fast 4000 Delegierten aus 18 Ländern. Auch wenn wir sie noch nicht kennen, sind sie für uns jetzt schon liebe Freunde. In der Vergangenheit gab es zwar Widerstand, aber diesen Sommer werden in Bukarest Zehntausende Zeugen Jehovas den Gott der Bibel gemeinsam preisen!“

Rund 9500 Glaubensmitglieder aus ganz Rumänien haben für die Kongressvorbereitungen ihre Hilfe angeboten. Eine Zeugin Jehovas namens Adina sagt: „Ich kann aus nächster Nähe sehen, was alles getan wird, um dieses historische Ereignis vorzubereiten. Das stärkt mein Vertrauen zu Jehova Gott und zu seiner Organisation. Bei den Vorbereitungen mitzuhelfen, gibt mir die einmalige Gelegenheit, die Hand Gottes auf eine Weise zu sehen wie nie zuvor.“

*Internationale Kongresse 2026 mit dem Motto „Ewiges Glück“ finden an folgenden Orten statt: Curitiba (Brasilien), Hamburg (Deutschland), Quito (Ecuador), Douala (Kamerun), Calgary (Kanada), St. John’s (Kanada), Vilnius (Litauen), Utrecht (Niederlande), Panama-Stadt (Panama), Manila (Philippinen), Warschau (Polen), Porto (Portugal), Bukarest (Rumänien), Stockholm (Schweden), Johannesburg (Südafrika), Gaoxiong (Taiwan), Bangkok (Thailand), Milwaukee (Vereinigte Staaten) und San Diego (Vereinigte Staaten).

Fotos: © jw.org

Kontakt:
Franz Michael Zagler
Tel: 0676 637 84 96
E-Mail: fm.zagler@outlook.com