Gemeinderat beschließt umfassenden Katastrophenschutzplan
Die Stadtgemeinde Hollabrunn hat sich für den Ernstfall gerüstet. Der Gemeinderat beschloss am 23. Juni einen völlig überarbeiteten Katastrophenschutzplan – ein zentrales Steuerungsinstrument, das regelt, wer in einer Krise was zu tun hat.

Das 219 Seiten starke Dokument definiert klar die Verantwortlichkeiten: Einsatzleitung, Gemeindeführungsstab, Sachverständige und Verbindungsoffiziere sind benannt, Alarmierungs- und Kommunikationswege festgelegt. Ergänzt wird der Plan durch Fotodokumentationen der Infrastruktur, Checklisten, Formulare und Anleitungen – alles, was Einsatzkräfte im Ernstfall sofort benötigen. Zwei Szenarien stehen im Fokus: der Ausfall der Trinkwasserversorgung und ein großflächiger Stromausfall, der Wasser, Gesundheit, Kommunikation und Verwaltung lahmlegen würde. Für beide Fälle enthält der Plan konkrete Notfallmaßnahmen, abgestimmt mit Einsatzorganisationen und Betreibern kritischer Infrastruktur. Bürgermeister Alfred Babinsky unterstreicht die Bedeutung des Beschlusses: „Wenn der Ernstfall eintritt, werden wir vorbereitet sein.“ Diese Vorsicht zahlt sich aus – bereits 2025 wurde Hollabrunn vom NÖ Zivilschutzverband als „krisensichere Gemeinde“ zertifiziert. Der neue Plan setzt diesen Weg konsequent fort.

















