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Wachauer Hotels und Gasthäuser werden zu Ausstellungsorten

Wer in der Wachau einkehrt, begegnet heuer nicht nur regionaler Kulinarik – sondern auch Originalwerken aus den Landessammlungen Niederösterreich. Das Projekt „Meisterwerke Wachau“ geht in die zweite Runde und macht neun Betriebe der Region zum lebendigen Ausstellungsraum.

Gemälde und Grafiken von Künstlerinnen und Künstlern wie Karl Korab, Catarina Vopava oder Thomas Reinhold hängen seit Ende Mai in Gasträumen, Foyers und Salons von Hotels und Restaurants zwischen Krems und Melk. Dahinter steht eine Kooperation der Kunstmeile Krems mit Donau Niederösterreich Tourismus. Die Werke stammen aus der Artothek Niederösterreich, die über 1.500 Leihstücke aus den Landessammlungen bereithält.

Bernhard Schröder, Geschäftsführer der Destination Donau Niederösterreich, Julia Flunger-Schulz, Geschäftsführerin der Kunstmeile Krems, Oliver Wolf, Betreiber GenussGut Wachau, Markus Wölbitsch, Eigentümer Landgut Schöne Erde und GenussGut Wachau Foto: © Donau Niederösterreich, Barbara Elser

Die Auswahl der Kunstwerke orientierte sich nicht nur an künstlerischen Kriterien – auch Farbigkeit, Format und Raumwirkung spielten eine entscheidende Rolle. „Kunst gehört nicht nur ins Museum – sie gehört ins Leben“, sagt Julia Flunger-Schulz, Geschäftsführerin der Kunstmeile Krems. „Dort, wo Menschen zusammenkommen, wird Kunst Teil des Alltags.“ Bernhard Schröder, Geschäftsführer der Destination Donau Niederösterreich, sieht das Projekt als kulturellen Mehrwert für die gesamte Region: Die Leihgaben schafften „ein einzigartiges Ambiente“ und lüden Gäste ein, die Wachau auf einer tieferen Ebene zu entdecken. Zum Saisonstart sind die Meisterwerke in neun Betrieben zu sehen – von Krems bis Melk. Mit der Hofmeisterei Hirtzberger in Weißenkirchen wird die Initiative zudem in den Winter verlängert. Weitere Informationen: www.kunstmeile.at/meisterwerkewachau