Schreiben Sie mal einen Aufsatz zum Monat Mai. Aber ohne KI! Das wäre eine Angelegenheit von 7 Sekunden, wie ich jetzt weiß.
Was löst dieser Monat bei uns aus? Die Heizsaison ist Geschichte, der Nebel auch. Im Dezember/Jänner hatten wir in Haag 27 Tage durchgehend diese graue, triste Suppe. Schlimmer war es in Wien nur vor 30 Jahren, wie Medien berichteten. Und in Linz gab es bis 14. Dezember nur 5 Minuten Sonne. Der Mai lässt uns das vergessen.
Jetzt ist die Natur voll erwacht. Die Bienen können aus dem vollen schöpfen und sammeln Nektar bis zur Erschöpfung. Gut, dass sie im Mai fliegen. Ihre Lebenszeit liegt nämlich nur bei 4-6 Wochen und da gönnen wir ihnen den Wonnemonat Mai, ein echter Arbeitsmonat für Sumsi und Co.
Tja, und der Mensch soll auch gut drauf sein. Das liegt vielleicht auch daran, dass der Mai mit einem freien Tag beginnt. Heuer fiel der 1. Mai auf den Freitag und viele nutzten das verlängerte Wochenende.
Und dann gibt es im Mai noch unzählige Jahrestage, wie z.B. den Weltlachtag (3.) oder den Tag der verlorenen Socke (9.). Der Mai kann aber auch ernst. Am 8. Mai wird den Opfern des Zweiten Weltkriegs gedacht, am 12. steht der Tag der Krankenpflege im Kalender und am 21. erinnert die Welt die kulturelle Vielfalt.
12 Monate im Jahr Mai. Das wär’s. Dann wäre alles eitel Sonnenschein. Oder ist alles doch nur Maskerade? Ich freue mich auf Ihre Einschätzung unter fm.zagler@outlook.com.
Symbolbild: © Bellahu123 auf pixabay
















